musik_kritik: Soulsavers „It’s not how far you fall, it’s the way you land“

Das britische Electro/TripHop Duo Soulsavers begründete auf „It’s not how far you fall, it’s the way you land“ die Zusammenarbeit mit Mark Lanegan, welcher früher unter anderem Sänger der Screaming Trees und Mitglied der Queens of the Stone Age war.

Im Vergleich zum Vorgänger „Tough guys don’t dance“ klingt „It’s not how far you fall…“ weniger elektronisch, was sicher auch an Mark Lanegan – welcher ja auch mehrere Soloalben, welche in die Blues/Folk sparte gehen, veröffentlichte – liegt. Das unterstreicht auch der Opener „Revival“ mit seinem Gospelchor und der sparsamen Instrumentierung. Doch das Album versteht es durchaus, einen zu packen. Die Anleihen an religiösen Themen, das Flehen nach Hilfe des früher drogenabhängigen und von Albträumen gebeutelten Lanegan geben dem Ganzen eine irrsinnige Tiefe, welche einem in Verbindung mit Textzeilen wie „Jesus, oh Jesus, i don’t want to die alone“ einen kalten Schauer über den Rücken gehen lassen.

Für „It’s not how far you fall, it’s the way you land“ braucht man anfangs sicherlich etwas Überwindung. Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einer der besten CDs der letzten Jahre belohnt.

Hörproben (youtube):
„Revival“ und „Kingdoms of Rain“

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