fuck Buttons!

Lange Zeit habe ich ihn nicht verstanden, den Rummel rund im die Fuck Buttons. Jetzt habe ich mich an ihr erstes Album „Street Horrrsing“ gewagt und siehe da – die sind wirklich super.

Hinter dem etwas …kryptischen Bandnamen stecken zwei Engländer, die live außer einer Trommel und ihren Stimmen nur digitale Instrumente verwenden und damit eine „wall of sound“ aufziehen, wie man sie selten gehört hat. Neben glasklaren Melodiepassagen flirren verzerrte Sprachfetzen durch den Raum, plötzlich setzt die Trommel ein – langweilig wird einem mit den Fuck Buttons sicher nicht.

Aber da liegt wohl auch das Problem: durch die Verschrobenheit der Musik ist sie wohl nicht vielen Menschen zugänglich. Auch, wenn Pitchfork die beiden Alben mit 8.6 und 9 von 10 Punkten bewertet, man merkt nach dem hochgelobten Erstling schon jetzt beim zweiten Album, „Tarot Spot“, dass selbst die Fachpresse sich schwer tut. Für manche ist das neue Album eine logische Folge des ersten, das Durchziehen eines Konzepts, ein weiterer Schritt nach vorne. Für andere ist es einfach nur mehr eine langweilige Fortsetzung des Erstlings, anstrengend und alles andere als revolutionär und progressiv.

Ob man jetzt das eine oder das andere glaubt, man muss den Fuck Buttons zumindest anrechnen, dass sie das Thema Musik von einem völlig anderen Standpunkt interpretiert haben. Und das, obwohl sie sich einfach zurücklehnen hätten können während der Hype das Restliche erledigt.

Zum Probehören, die gekürzte Singleversion von „Surf Solar“ vom neuen Album…

…und „Sweet love for planet earth“ vom ersten.

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