Diagonale Preisverleihung 2014 oder der „Fluch der Originalität“

Am Samstag, dem 22. März 2014 fand im Orpheum Graz die Preisverleihung der Diagonale 2014 statt. Mit dem Großen Diagonale-Preis in der Kategorie Spielfilm wurde Der letzte Tanz von Houchang Allahyari ausgezeichnet. Erni Mangold und Gerhard Liebmann wurden für ihre schauspielerischen Leistungen prämiert.
Mit dem „Fluch der Originalität“ hatte der Moderator der Veranstaltung (nach eigener Aussage) spätestens ab der 14. Preisvergabe zu kämpfen, wirklich angemerkt hat man es ihm glücklicherweise jedoch nicht. Dies hatte er einerseits seinem durchaus komödiantischen Talent – ob bewusst oder unbewusst, sei einmal dahingestellt – andererseits seiner charmanten Bühnenpräsenz zu verdanken, die es ihm auch gestattete mit seinen Gästen erbitterte „Kämpfe ums Mikrophon“ auszutragen.
Neben den obligatorischen (teils improvisierten, teils ausformulierten) Danksagungen, dem Geherze und Geküsse auf der Bühne, sprachen einige PreisträgerInnen die geplanten Kürzungen des ORFs an, die einen „Zusammenbruch der österreichischen Filmwirtschaft“ bedeuten würden und verwiesen dabei auf die Petition unter filmfernsehfreunde.at – Diese sei auch an dieser Stelle allen ans Herz gelegt! Ruth Beckermann, die für Those who go Those who stay mit dem Großen Diagonale-Dokumentationsfilmpreis ausgezeichnet wurde, brachte es abschließend mit ihrem beherzten Plädoyer für die österreichische Filmindustrie auf den Punkt: “Das Einzige was zählt: Weitermachen!” Recht hat sie.

http://www.filmfernsehfreunde.at/

 

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