UND JETZT ALLE: „IM WEISSEN RÖSSL….“!

(c) Peter Manninger

(c) Peter Manninger

 

Eine ganz besondere Vorstellung von Im Weißen Rössl fand am 28. Mai statt. Aufgrund dessen Riesenerfolges entschied man sich dazu, eine Sondervorstellung abzuhalten, bei der das Publikum mitspielen und –singen durfte.

Eine halbe Stunde vor Beginn wurde man im Foyer der Oper Graz auf den Abend eingestimmt.

Unsere Reiseleiterin, mit gleichsam grauenhaften wie belustigenden Englischkenntnissen, die uns auf unserem Trip zum Wolfgangsee begleiten sollte, hieß uns am ersten Zwischenstopp willkommen. In Begleitung volkstümlicher Musik, bekamen wir eine Schuhplattler-Einlage von Tänzerinnen und Tänzern zu sehen, die sich zuvor unter das Volk gemischt hatten. Nach diesem Kurzaufenthalt bat uns unsere Reiseleiterin im Bus Platz zu nehmen, denn nun ging es Richtung Wolfgangsee.

(c) Peter Manninger

(c) Peter Manninger

Dort angelangt begrüßten uns Regisseur Josef Ernst Köpplinger und Intendantin Elisabeth Sobotka, die mit ganz viel Witz und Charme durch den Abend führten. Köpplinger gab Instruktionen zur Wundertüte, die wir zuvor erhalten hatten. Brezel, Kuhglocke, Duschhaube, Österreichfahne, Taschentuch und ein Herz aus roter Pappe sollten uns als Requisiten dienen. Das Pappherz sollte zum Beispiel hochgehalten werden wenn gerade eine Szene zwischen dem Kellner Leopold und der Besitzerin des Weißen Rössl, Pepperl, gezeigt wurde. Schön war dabei, dass der Großteil des Publikums begeistert mitspielte und mitsang, auch als Kaiser Franz Josef dem Weißen Rössl einen Besuch abstattete, wir uns erheben und mit der Österreich-Fahne wedeln sollten. Als dann das Publikum im Chor „Hoch, Hoch, Hoch“ ertönen ließ, wurde wieder ein bisschen Monarchie zum Leben erweckt. Während der Schnürlregen-Szene setzten allerdings nur ein paar Mutige die Duschhaube auf. Ich gebe zu, auch ich habe die Finger davon gelassen.

Die Operette an sich überzeugte mit hervorragenden Gesangseinlagen, einem Haufen von überspitzt dargestellten Österreich-Klischees und noch mehr schwarzem Humor.

Für den 05. Juni ist eine zweite Sondervorstellung geplant, ein paar wenige Resttickets sind noch zu haben – unbedingt hingehen!

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