Ich und meine Sabberer – P’tit Albert

(c) Lupi Spuma

(c) Lupi Spuma

Das Ein-Personen-Stück Ich und meine Sabberer – P‘tit Albert erzählt die Geschichte des von Franz Solar gespielten Protagonisten Tom, der seit dem Kleinkindalter in einer psychiatrischen Anstalt lebt. Tom arbeitet dort als Hilfspfleger, Tag für Tag serviert er seinen „Sabberern“ das Essen. Sein Lieblingssabberer ist P’tit Albert, der sich beim Essen am geschicktesten anstellt.

Da Tom sich Tag und Nacht in der Anstalt aufhält, er alles sieht und hört, hat er natürlich so einiges zu erzählen. Seine Anekdoten erzählt er auf ganz besondere Weise, denn er ist mit der „Gabel der Sprache“ gesegnet. Das Stück lebt von dieser „Gabel der Sprache“. Wenn die Wortverdrehungen und Neologismen nicht wären, wäre das Stück vermutlich sehr langweilig. So hört man Tom aber gerne dabei zu, wie er über den Alltag in der Anstalt berichtet.

Wovon das Stück noch lebt, ist Interaktivität. Das Publikum fungiert sozusagen als Toms „Sabberer“. Franz Solar spielt mit den Zusehern, spricht sie direkt an, umarmt sie – das muss man mögen.
Wer selbst gerne ein wenig schauspielert und Wortspiele mag, hat ab Herbst wieder die Möglichkeit, das Stück zu sehen bzw. daran teilzunehmen.

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