Eine missliche Lage

Ich frage mich, wo die Ausstellungen hin sind, in denen Mann oder Frau einfach ein Kunstwert betrachtete und dieses als schön, hässlich, beeindruckend, kitschig, und vieles mehr empfinden konnte?!

Bei der Ausstellung Dort, wo unser Sprache endet, komme ich jeden Tag vorbei im Kulturzentrum der Minoriten genügt es nicht, ein Kunstwerk einfach zu betrachten, um dieses beurteilen zu können; es ist auch erforderlich, die Ideen und Philosophien der Kunstwerke zu verstehen. Dies ist jedoch eine Herausforderung für den Besucher. Trotz Beschreibungen der einzelnen Exponate, blickt Mann oder Frau nach wie vor ratlos auf manche dieser Werke. Daher würde ich, trotz manch interessanter, spielerischer und zum Teil lustig interaktiver Installationen eher eine Führung, als ein verträumtes herumstreunen in den Ausstellungsräumen empfehlen.

Diese Ausstellung bringt mich in eine missliche Lage: zum einen wünsche ich mir Ausstellungen, bei denen ich mich berieseln lassen kann und ohne viele Gedanken von der Schönheit verzaubert werde, zum andern finde ich es erstrebenswert, dass man mithilfe der Kunst zum Nachdenken angeregt wird, um so einen Dialog zu fördern.

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