CD-Präsentation: Loktor of Heaven

Die Grazer Jazz- /Fusionband Loktor hatte am Montag zur Präsentation ihres Debutalbums Loktor of Heaven ins Stockwerk geladen und wir durften dabei sein. Die auf Sessionwork veröffentlichte Scheibe umfasst sieben Tracks mit knapp einer Stunde Spielzeit und großartigen Titelnamen wie Kaptain Gaffa.

Die drei Musiker  wählten eine, dem Album leicht abgewandelte Setlist, die in sich sehr abwechslungsreich und doch konsistent war. Das Trio zog alle Register, um das gut gefüllte Stockwerk mitzuziehen: Getrieben vom – positiv zu verstehen – teilweise wahnsinnig wirkenden (inkl. dazugehöriger Mimik) Thomas Stabler an den Drums, der zwischen einem Eindreschen auf seine Felle und nahezu zärtlichem Anspielen dieser, im Millisekundentakt zu wechseln vermag, präsentierten Loktor ihre Musik: Häufige Rhythmus- und Taktwechsel, angezeigt durch spannend zu beobachtende Körpersprache sowie ein mitreißender Groove, teils begleitet von nahezu sphärischen Klängen, ließen keine Fragen aufkommen. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die filigrane Beherrschung der Instrumente, neben Stabler zeichneten sich hier Thomas Wilding am Fünf-Saiter und der komponierende Bernhard Ludescher an den Keys aus.

Mit einer Band wie Loktor beweist die Grazer Jazzszene, dass sie lebt und das Stockwerk, dass es zu Recht zu den, vom Downbeat-Magazin gekürten, 150 weltweit besten Jazzclubs, zählt.

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