Die lustige Witwe

(c) Dimo Dimov

(c) Dimo Dimov

Die 1905 uraufgeführte und von Franz Lehár komponierte Operette Die lustige Witwe wird zurzeit an der Oper Graz von Olivier Tambosi inszeniert.

Das einzige was den fiktiven Staat Pontevedro vor der Pleite noch retten kann, sind die Millionen Hanna Glawaris. Die reiche und begehrte Witwe soll den Grafen Danilo Danilowitsch heiraten, der Kontakt zu den Staatsmännern Pontevedros hat. Anfangs stehen die Sterne jedoch schlecht. Hanna und Danilo waren schon einmal ein Liebespaar, doch standen der Verbindung damals Danilos adelige Eltern im Weg, da ihnen Hanna nicht standesgemäß erschien. Nun ist Hanna reich, jedoch immer noch gekränkt und der stolze Danilo will das Liebesgeständnis nicht über seine Lippen bringen. Einige Missverständnisse stehen zwischen dem Moment, in dem beiden klar wird, dass sie immer noch etwas füreinander empfinden.

Die Inszenierung glänzt vor allem durch eines – die Musik. Sowohl die gesamte Besetzung als auch das unter der Leitung Marius Burkerts stehende Orchester überzeugen auf ganzer Linie und laden im wahrsten Sinne des Wortes zum Mitsingen und Tanzen ein. Wer allerdings kein Freund von Neonfarben ist, sollte der Inszenierung fernbleiben – das Bühnenbild und auch die Kostüme sind in diese getaucht, was ein wenig zu gewollt auf jung und hip getrimmt wirkt.

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