Was gibt es Neues?- Das DIDING der Woche

Die Suche nach dem Sinn des DIDING‘s

Am 13.03.2015 wurde die Ausstellung DIDING Ein Innen, dass ein Außen bleibt? im Künstlerhaus KM- eröffnet. In dieser Ausstellung geht es um. . . . . . nun ja . . . . . leider kann ich nicht genau beschreiben, was der Inhalt dieser Ausstellung sein soll, da ich es – um ganz ehrlich zu sein – nicht wirklich verstanden habe…

Aus der Beschreibung kann ich lediglich Schlagwörter wie digitale Beschleunigung, die „Dinge“ und Menschen, digitales Material, Bildwelt, unterschiedliche Strukturmerkmale, Wechselwirkungen, Körperlichkeit, Zeitlichkeit, Semantik, Wirklichkeitsbezug, Verhältnisse zwischen digital und analog, Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, Relation von Körper zu Material zitieren, die vielleicht ungefähr den Inhalt dieser Ausstellung abbilden können und erfahreneren Besuchern den Zugang erleichtern.

Trotzdem ich den Inhalt dieser Ausstellung, auch aufgrund einer Beschreibung des Kurators, nicht verstanden habe, bleibe ich im ersten Moment optimistisch. Ich hoffe, dass die Werke der 18 internationalen KünstlerInnen für sich selbst sprechen werden. Nach einem kurzen Rundgang schwindet jedoch mein Optimismus. Bei dem verzweifelten Versuch, Erleuchtung zu erlangen, lese ich die Beschreibung im Programmheft. Bei einem dieser Ausstellungstücke finde ich lediglich eine Auflistung der verwendeten Materialen: Stahl-Regal, Plexiglas, Haargel, . . . . und enttäuschend stelle ich fest, dass ich mir die Frage stelle: Von welcher Marke ist wohl dieses Haargel?

 Julian Palacz, Fragmentierung (7 Variationen) , 2015 Eingraviertes Glas, Festplatten, 10 x 15cm, Courtesy der Künstler

Julian Palacz, Fragmentierung (7 Variationen) , 2015
Eingraviertes Glas, Festplatten, 10 x 15cm, Courtesy der Künstler

Mit mehr Ernsthaftigkeit beschäftigte ich mich mit dem Kunstwerk von Julian Palacz: Fragmentierung. Das „Innere“ einer Festplatte wurde mithilfe eins kryptographischen Codes auf einer Glasplatte sichtbar dargestellt, somit in ein „Außen“ transportiert. Der digitale „Strich“ ist ein Fußabdruck unserer umgebenden Datenströme, Informationen oder Softwares. Für mich war interessant, dass beim Hindurchschauen durch den kryptographischen Code sich an der Oberfläche der Festplatte mein Äußeres, oder umgekehrt gedacht, der Inhalt der Festplatte mein Inneres wiederspiegelt.

Abgesehen von diesen zwei Ausstellungsstücken gibt es noch weitere 38. Trotz weiterer Beschreibungen blieben mir meist die Gedanken oder Ideen hinter den einzelnen Exponaten ein Rätsel.

Die Ausstellung ist wohl nur für ein kleines, ausgewähltes Klientel geeignet, das ein besseres Grundverständnis oder mehr Offenheit für diese Materie mitbringt bzw. sich mit dieser Thematik schon intensiver auseinander gesetzt hat.

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