Kultum Slam

„Po-Po-Poetry?“ – „Slam!“ Mit diesen Worten startend fand am 16. Oktober 2015 zum vierten Mal in diesem Jahr im Kulturzentrum bei den Minoriten ein sogenannter „Poetry Slam“ statt – eine Veranstaltung, bei der junge Dichter und Dichterinnen die Chance bekommen, ihre selbstgeschriebenen Texte vorzutragen.

Die Regeln sind relativ einfach: Jede/r TeilnehmerIn hat maximal fünf Minuten Zeit, um mit selbst verfassten Wordkreationen das Publikum zu begeistern. Ob diese beispielsweise von aktuellen Themen, persönlichen Erlebnissen oder reinen Fantasiekonstruktionen handeln, liegt in den Händen der PoetInnen. Die Zuschauer bewerten die Vortragenden und küren somit letztendlich auch den Sieger des Abends.

Gekonnt von den beiden Moderatoren Mieze Medusa und Martin Köhler durch den Abend geführt, trugen insgesamt neun PoetInnen nacheinander ihre Texte vor (darunter die zwei Fixstarter Concerto Crystal und Christopher Hütmannsberger). Die in den Texten behandelten Themen reichten von der Trostlosigkeit der grauen Herbsttage („Mach‘ mal süß, Florian Supe) bis hin zu der Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen („Jein“, Agnes). Es wurden jedoch auch ernstere Töne, wie die aktuell herrschende Flüchtlingskrise und die damit verbundene Politik, angeschlagen. Einige der „Slammer“ hatten bereits Erfahrung in diesem Wettbewerb, währenddessen manche zum ersten Mal auf einer Poetry Slam-Bühne standen. Trotz ein paar Unsicherheiten staunte man allerdings durchwegs über die Qualität der Texte, der Textsicherheit und der Redekunst der KandidatInnen.

Nach einer halbstündigen Pause wurde dann aus den vier FinalistInnen (Agnes, Concerto Crystal, Christopher Hütmannsberger und Mario Tomic), entschieden durch das Publikumsvoting, der Gewinner gekürt. Dieser war kein geringerer als Mario Tomic, der bereits bei vielen Poetry Slams teilgenommen hat und somit mit seinen grandiosen Wortspielen und unglaublich viel Witz überzeugte.

Mario Tomic mit „Redakteur“:

Der letzte Kultum Slam dieses Jahres findet am 04. Dezember erneut in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums bei den Minoriten statt. Ein Besuch lohnt sich definitiv!

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