All That Jazz

Art Blakey, Lee Morgan, Freddie Hubbard. Namen, die man kennt und die durch „The Jazz Messengers“, jener legendären amerikanischen Jazzband der 1950er-Jahre, bekannt wurden. Ein musikalisches ‚Tribute to The Jazz Messengers’ präsentierten sechs Studierende der Grazer Kunstuniversität am Dienstag im HAUS DREI des Schauspielhauses.

Und es wurde den Jazz-Größen gerecht. Nicht nur die bekannten Stücke und mitreißenden Beats eines Art Blakey und Co. sorgten für Begeisterung bei den Zuhörern, sondern auch das sympathische Auftreten der jungen Jazzmusiker. Das Sextett kommuniziere bei den Proben in vier Sprachen miteinander: Auf Russisch, Ungarisch, Deutsch und Englisch. Moderator und Saxofonist Oleksandr Ryndenko finde das aber nicht schlimm, man verstehe dennoch immer was gemeint sei. Und auch das Publikum verstand die gemeinsame Sprache und belohnte nicht zu letzt deshalb jedes Solo mit einem Zwischenapplaus. Die Leidenschaft für die Musik ist universell und für jedermann/ jede Frau verständlich.

Die beiden Balladen wurden besonders emotional gespielt, das Drum-Spiel von Balázs Balogh war ausdauernd und intensiv, die Moderation ein einziges liebenswürdig-witziges Kabarett.

Beat vs. Off-Beat – Diese Frage stellt sich im Jazz nicht.

Oleksandr Ryndenko (c) privat, Schauspielhaus

Oleksandr Ryndenko (c) privat, Schauspielhaus

In Graz kennt man Jazz außerhalb eines Zusammenhangs in Verbindung mit dem Stockwerk Jazz am Jakominiplatz fast nicht. Das Schauspielhaus Graz macht nicht den Fehler des Totschweigens. Es begeht den Intendanzwechsel nicht still und heimlich, sondern mit einer Einladung an die Grazer Kunstszene auf der Schauspielhaus-Bühne mitzumischen. Dafür wurde der „Startblock“ und der „Startblog“ eingerichtet – 100 Tage lang sind diverse Grazer Kunst-Institutionen zu sehen.

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