Doppelt staunen im Künstlerhaus

Eröffnung der Einzelausstellungen von Ute Müller und Ingo Abeska
Am 07. Dezember lud das Künstlerhaus – Halle für Kunst & Medien im Rahmen von CMRK zur doppelten Ausstellungseröffnung von Ute Müller und Ingo Abeska.

Einzelausstellung Ute Müller in Raum C (UG):
Es obliegt nicht dem Künstler über seine Werke zu sprechen. Er hat das künstlerische Werk, das für ihn spricht und durch das er mit BetrachterInnen kommuniziert. Das genügt. Bei der Eröffnung ihrer Einzelausstellung wirkt die Grazer Künstlerin Ute Müller zurückhaltend und diskret so wie ihre Kunst. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Künstlern macht Ute Müller den Entstehungsprozess ihrer Werke sichtbar. Sie kommuniziert durch Bildkörper, Arrangements, Negativformen, Plastiken und Sockel. Utes Objekte antworten auf die Strukturen und gebrochenen Formationen in den Malereien, die sich nach nähere Betrachtungsweise in Beziehung zu einander setzen. Bereits beim Betreten des Raum C überrascht die Einzelausstellung mit harmonischen Bilderräumen, geschaffen durch im Raum platzierte Wände, körpergroße Gemälde in dezenten Blau- und Grautönen, teilweise erkennbare Plastiken und Bildhauereien. Mit gekonnter Raffinesse kombiniert die Künstlerin dabei unterschiedlichste Formen und Materialien und nimmt dabei die BetrachterInnen auf ihre malerische Reise mit. Ute Müllers Ausstellung, bei der Raum und Zeit eine erkennbare Rolle spielen, zeigt abstrakte Kunst als klare Sprache, die in die Tiefe geht.

Ute Müller

Ute Müller, 2017 (c) KM

Einzelausstellung Ingo Abeska im Grafikraum (EG):
Ingo Abeska schläft nicht. Nachts begibt sich der Grazer Zeichner auf Recherchereise: Beim Lesen und Durchblättern von Zeitungen und Zeitschriften holt er sich seine Inspiration, was folgt sind eindrucksvolle Zeichnungen mit der er auf humoristische und kritische Weise auf aktuelle geopolitische Entwicklungen aufmerksam macht. Abeskas Skizzenbücher wirken wie ein Bild der Welt. Die Illustrationen und Inhalte seiner künstlerischen Kritik sind vielfältig, wie die Konflikte und Probleme auf dieser Welt. Er kombiniert kritische und narrative Botschaften mit Motiven – zu Papier gebracht durch spitze Feder statt spitzer Zunge. Dabei fehlt es nicht an der nötigen Sanftheit sowie der individuellen Note des Zeichners.

Ingo Abeska (c) Blog4Tickets

Ingo Abeska (c) Blog4Tickets

Gezeigt werden die beiden Ausstellungen bis 25. Jänner 2018.

Künstlerhaus KM–, Halle für Kunst & Medien
Burgring 2
8010 Graz
http://www.km-k.at/

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